Die offiziellen Tischtennis Regeln zum Aufschlag sind in Tischtennis Regelwerk A.6: Aufschlag erklärt. An dieser Stelle werden die wichtigsten Informationen zum korrekten Tischtennis Aufschlag von www.tischtennis-regeln.de erklärt.

Ma Lin Tischtennis Aufschlag

Tischtennis Aufschlag Regeln

In den Tischtennisregeln ist sehr genau festgelegt, wie ein Tischtennis Aufschlag auszuführen ist. Korrekter Aufschlag, richtiger Tischtennis Aufschlag. Die Aufschlag-Regeln zusammengefasst und erklärt:

Das Aufschlagsrecht wird vor dem ersten Satz ausgelost. Das Recht zum Aufschlag wechselt nach jedem Satz.
War Spieler/Paar A in Satz 1 Aufschläger, so ist in Satz 2 Spieler/Paar B mit den ersten zwei Aufschlägen dran. In Satz 3 ist wieder Spieler/Paar A mit den ersten Aufschlägen an der Reihe.

Der Ball muss zu Beginn frei auf dem geöffneten Handteller des Aufschlägers liegen. Der Ball muss während der Aufschlagsphase jederzeit vom Gegner gesehen werden können. Der Schiedsrichter muss in der Lage sein, dies zu beurteilen. 
Durch diese Tischtennis Aufschlag Regel wird verhindert, dass der Aufschläger den Ball mit der Hand andreht, also dem Ball Spin beim Aufschlag verleiht. Liegt der Ball nicht frei sichtbar auf, so wird auch von einem verdeckten Aufschlag gesprochen. Verdeckte Aufschläge sind nach der Tischtennis Regel unzulässig.

Der Aufschläger wirft dann den Ball senkrecht mindestens 16 cm hoch.
Auch diese Tischtennisregel zum Aufschlag soll verhindern, dass der Tischtennisball mit der Hand in Rotation versetzt wird (Fingerspin). Einige Tischtennisspieler werfen den Tischtennisball sehr weit in die Höhe, um beim Aufschlag hohe Geschwindigkeiten zu erreichen. Mehrere Meter sind keine Seltenheit und die Höhe beim senkrechten Wurf nach oben wird lediglich durch die Decke der Tischtennishalle begrenzt. Die Tischtennis Regeln zum Aufschlag sehen keine maximale Wurfhöhe vor.

Wenn der Ball herabfällt, muss der Aufschläger ihn so schlagen, dass er zunächst sein eigenes Spielfeld berührt und dann über das Netz oder um das Netz herum direkt in das Spielfeld des Gegners springt.
Zum Spielfeld gehört in diesem Fall auch die eigene Mittelkante des Tisches. Zum Spielfeld des Gegners gehört auch die Spielfeldkante auf dem gegnerischen Tischhälfte. Der Ball darf auf der gegnerischen Tischhälfte von oben auf die Tischkante treffen, so dass der Ball möglicherweise seitlich an der Kante wegspringt. Eine ungeschrieben Tischtennisregel besagt, dass in diesem Fall (Kantentreffer) eine Entschuldigung beim Gegner angebracht ist. Sollte der Gegner den Kantentreffer nicht korrekt zurückspielen, so wird dennoch der Punkt dem Aufschläger gutgeschrieben.

Berührt der Ball das Netz wenn sonst alle Kriterien eines korrekten Aufschlags erfüllt sind, wird der Aufschlag wiederholt (Let). Bei Aufschlagfehlern, wenn der Ball das Netz nicht passiert, erhält der Gegner den Punkt. 
Dies gilt auch dann, wenn der aufschlagende Spieler den Ball hochwirft und mit dem Tischtennisschläger verfehlt oder mit der freien Hand auffängt. Der Ball ist im Spiel, sobald der hochgeworfen wurde.

Das Aufschlagrecht wechselt jeweils nach zwei Punkten.
Ab einem Spielstand von 10:10 (Verlängerung des Satzes), wechselt das Recht zum Aufschlag jeweils nach jedem einzelnen Aufschlag, nicht mehr nach zwei Aufschlägen.

Der Ball muss sich vom Beginn des Aufschlages bis er geschlagen wird oberhalb der Ebene der Spielfläche und hinter der Grundlinie des Aufschlägers befinden und darf durch den Aufschläger oder seinen Doppelpartner oder durch etwas, das sie an sich oder bei sich tragen, für den Rückschläger nicht verdeckt werden.
Der Tischtennisball darf nicht über dem Tisch hochgeworfen werden, sondern muss hinter (oder auf) der Grundlinie hochgeworfen werden. Diese Tischtennis Regel schränkt nicht die Seitenlinie ein. Der Ball darf somit auch außerhalb der Seitenlinie (aber dennoch hinter der Grundlinie) hochgeworfen werden. Weiterhin soll diese Tischtennis Aufschlag Regel verhindern, dass Gegner beim Aufschlag zu sehr getäuscht werden können. Aus diesem Grund wurden die Tischtennis Aufschlag Regeln schon mehrfach geändert, verfeinert und erweitert. Immer neue und teilweise abstruse Aufschlagvarianten einiger Tischtennisspieler führten zu zu starken Täuschungsmanövern, die im Tischtennis Sport so nicht erwünscht sind.

Es liegt in der Verantwortlichkeit des Spielers, so aufzuschlagen, dass der Schiedsrichter oder der Schiedsrichter-Assistent sehen kann, ob der Aufschlag in allen Punkten der Aufschlagregel entspricht.
Wenn entweder der Schiedsrichter oder der Schiedsrichter-Assistent Zweifel an der Zulässigkeit eines Aufschlags hat, können sie beim ersten Vorkommnis in einem Spiel das Spiel unterbrechen und den Aufschläger verwarnen. Bei jedem folgenden zweifelhaften Aufschlag dieses Spielers oder seines Doppelpartners erhält der Rückschläger einen Punkt. Verstößt der Aufschläger jedoch eindeutig gegen die Bestimmungen über einen vorschriftsmäßigen Aufschlag, so wird er nicht verwarnt, sondern der Rückschläger erhält den Punkt.